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Für die Zeitschriftenverlage hat sich mit dem Internet einiges geändert, wollen doch immer mehr Kunden die Zeitschriften als digitale Ausgabe im Internet, auf dem Handy oder als E-Paper lesen. Gleichzeitig sollen die Kosten natürlich geringer sein. Weltweit wünschen sich laut einer Studie von PriceWaterhouseCoopers immerhin 60 %, dass eine digitale Ausgabe die Printausgabe ergänzt. Bei Lesern unter 15 Jahren wird sogar mehr Wert auf die digitale Ausgabe gelegt.
Da zusätzliche Werbeeinnahmen den Verlust des Vertriebs kaum ausgleichen können, müssen neue Wege beschritten werden. So soll beispielsweise bei der Einführung von zielgruppenorientierten Online-Shops das Markenpotenzial der Zeitschriften stärker ausgenutzt werden.
Der bisherige Erlös von Zeitschriftenverlagen soll laut Prognosen in den kommenden Jahren auf 95 Milliarden US-Dollar ansteigen. Dabei wird von einem Umsatzanteil von 10 bis 20 % durch das digitale Geschäft ausgegangen.