Schnellster Grafikchipsatz

Am Mittwoch wurden bereits Desktop-Chipsätze mit integrierter Grafik vorgestellt. Nun wird diese Reihe durch Nividia noch durch den GeForce 9400 M GT, einer mobilen Version, erweitert. Ähnlich wie der Grafikkern bei den Desktop-Varianten hat der Grafikkern 16 Shader. Dadurch dürfte sich dieser Chipsatz als schnellster seiner Art erweisen, bei dem Grafik integriert ist. Für 3D-Spiele würde dieser Chipsatz somit als idealer Antrieb zu sehen sein.

Die Eigenschaften des GeForce 9400 M GT sind denen der Desktop-Version sehr ähnlich. So wird Intels Core 2 Duo mit FSB667, FSB800 und FSB1066 unterstützt. Der Chipsatz kommt auch mit FSB1333 klar, jedoch die mobilen Core-2-CPUs können dies noch nicht. Für DDR2-Module, die bis DDR2-800-Module reichen, hat der Chip ein Zweikanal-Speicherinterface. Dies gilt auch für DDR3-Module bis DDR3-1333. Zudem ist für Grafikchips ein PCIe-16x-Anschluß vorhanden. Außerdem verfügt der Chipsatz über vier PCIe-Lanes, nutzbar zum Beispiel für WLAN und ExpressCard-Slot. Sechs SATA-Ports, 12 USB-2.0-Ports, Gigabit-LAN, HDA für Audio- und Modem-Codec und ein altes PCI-Interface. Über Ausgänge für VGA, DVI (Dual-Link-fähig), HDMI und Display Port verfügt der Chipsatz ebenfalls. So entfällt eine Trennung in North- und Southbridge.

Infolge der Platzersparnis fallen die Produktionskosten niedriger aus. Ferner werden kleinere Notebooks ermöglicht. Etwa 12 Watt soll die maximale Leistungsaufnahme betragen. Der Chipsatz 9400 M GT verfügt über die Fähigkeit, nicht benötigte Funktionsblöcke abzuschalten. Dies führt dazu, dass die Leistungsaufnahme weit niedriger ist.

Bisher wurde durch Nvidia als Launchpartner nur Apple angegeben. Die ersten Notebooks mit diesem Chipsatz werden das MacBook, das MacBookPro und das MacBook Air sein.

Quelle: heise

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