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Zum Botnet-Risiko wird inzwischen leider auch das Handy. So wird das Handy mittlerweile von Hackern dazu benutzt, um Spam immer mehr zu verbreiten. Eine entsprechende Information haben Experten des Instituts für Computerwissenschaften an der Georgia Tech Universität herausgegeben. Demnach könnten Spam und Schadprogramme im Internet in einem nicht festlegbaren Ausmaß über das Handy verbreitet werden.
So basiert ein Bericht der Netzeitung auf der Grundlage eines Artikels von der Nachrichtenagentur AP. Die hohe Leistungsfähigkeit der heutigen Handys ermöglicht den einfachen Missbrauch. Zudem werden die Internetverbindungen der Mobiltelefone immer schneller, so dass dies einen wichtigen Vorteil für die Hacker ergibt. Außerdem sind Handys vielfach den ganzen Tag angeschaltet. Gegen die Attacken seien die Handys nicht gesichert.
Bereits heute sind Millionen Rechner in fremden Händen. Die US-Experten haben auch Auskunft darüber gegeben, was das Ziel der Hacker ist. So sollen die Handys nach Wunsch der Hacker in die Botnets mit einbezogen werden. Unter einem Botnet wird ein Netz von Computern verstanden, die fremd gesteuert sind. Über diese lässt sich Spam verteilen. Es kann aber auch ein Angriff auf andere Rechner vorgenommen werden. In der Netzeitung wird eine Aussage von Microsoft zitiert. Laut deren Aussage würde das größte Bot-Netzwerk über mehrere Millionen Rechner verfügen, die kontrolliert würden.
Ausdrücklich gaben die Experten der Georgia Tech Universität noch einen abschließenden Hinweis. Derzeit können Mobilfunknetze sehr viel leichter kontrolliert werden. Sie sind noch lange nicht so offen wie das Internet.
Quelle: Chip